Gerhard Höberth

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Ökoparks als Kunstprojekt

1. Die Herausforderungen

Wir befinden uns an einem großen Wendepunkt in der Geschichte der Menschheit. Sichtbar wird es an den vielen Krisen, die zurzeit gehäuft auftreten. Finanzkrise, Rohstoffkrise, Klimawandel, Artensterben, Pandemie, ... Obwohl es scheinen könnte, dass die einzelnen Problemfelder nichts miteinander zu tun haben, weisen sie doch auf einen bevorstehenden Wandel hin. Viele halten mich für einen Optimisten, weil ich der Ansicht bin, dass wir diese Krisen überstehen. Ich dagegen halte mich für einen Realisten, denn die Weichen sind längst gestellt. Es stellt sich nur die Frage, mit welchen Begleiterscheinungen wir den Übergang bewältigen. Je freiwilliger und je früher wir die Umstellungen durchführen, desto weniger Leid wird diese Umstellung mit sich bringen.

Einige Historiker argumentieren, dass wir uns derzeit in einer „allgemeinen Krise des Kapitalismus“ ähnlich der „allgemeinen Krise des Feudalismus“ befinden: Im 14. Jahrhundert kam es aufgrund des Schwarzen Todes zu einem plötzlichen Rückgang der landwirtschaftlichen Produktivität und der Bevölkerung. Es gab auch Bauern- und Weberaufstände. All dies wurde einst als unglücklicher Zufall angesehen, aber es stellte sich heraus, dass die Dysfunktion der feudalen Wirtschaft diese Ereignisse verursacht hatte. Sie wurde zum Hindernis für den technischen und gesellschaftlichen Fortschritt. Die Pest war lediglich der zeitliche Trigger.

Heute befinden wir uns aus mehreren Gründen in einer ähnlichen Situation: Klimawandel, Artensterben, Umweltverschmutzung, Finanzkrise, ... das alles stellt uns vor große Herausforderungen. Und zudem kommt noch die Ausbreitung von Covid-19. Die Pandemie ist ursächlich auf die rasante Urbanisierung und die Abholzung der Regenwälder zurückzuführen. Das alles ist nur scheinbar zeitlich korreliert. Denn all diese Komplikationen werden durch das gleiche zugrunde liegende Problem verursacht: den bisherigen Kapitalismus, der die Grenze seiner Fähigkeit erreicht hat, den Wohlstand zu erhöhen. Zu sehr werden von der Marktwirtschaft soziale und ökologische Folgeschäden ausgeklammert. Aber andere Gesellschaftsformen haben sich als ebenso unbrauchbar erwiesen, wodurch er vielen als alternativlos erscheint.

Massive Veränderungen als Folgen dieser Krisen sind nicht aufzuhalten. Auch wenn es derzeit viele Bestrebungen gibt, die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, organisatorischen und technologischen Veränderungen zu behindern und einen patriarchalen, ethno-chauvinistischen und kolonial-hierarchischen Status quo zu konservieren, der längst nicht mehr haltbar ist. Diese Blockaden der Veränderungen werden die Auswirkungen der Krisen nicht verhindern, sondern nur verschlimmern.
Besser wäre es, wir würden die Innovationen so schnell wie möglich durchführen, um den Anforderungen an Nachhaltigkeit für einen weltweiten Wohlstand schneller gerecht zu werden. Aber welche Innovationen brauchen wir? Was ist zukunftsfähig und was ist nur Retroromantik?
Ich habe selbst ganz konkrete Vorstellungen davon, wie eine neue Zukunft aussehen könnte.

 

  • Wir benötigen eine Metamorphose, hin, zu einer anderen Marktwirtschaft, welche die Nebeneffekte aus Bereichen des Sozialen und Ökologischen mit einberechnen kann.
  • Wir benötigen so schnell wie möglich 100% erneuerbare Energien und eine Elektrifizierung der gesamten Energiewirtschaft. Denn nur damit fallen viele Umwandlungs- und Bereitstellungsverluste weg und die Effizienz des Energieverbrauchs erhöht sich von derzeit 14% aus über 60%.
  • Wir brauchen eine Cradle2Cradle Wirtschaft, welche wie die Kreisläufe in der Natur keinen Abfall kennt, sondern nur frei werdende Rohstoffe.
  • Wir brauchen ein bedingungsloses Grundeinkommen und das am besten weltweit, damit kein Mensch der Natur schädliche Arbeiten verrichten oder sinnlose Produkte herstellen muss, nur weil er Geld zum Überleben braucht.
Den Krisen stehen aber Veränderungen gegenüber, die uns helfen können und die von den meisten Menschen nicht vollumfänglich begriffen werden. Es gibt Disruptionen in fast allen Bereichen, die in den nächsten 10-15 Jahren gesellschaftlich keinen Stein auf dem anderen lassen werden. Ausgehend von massiven Entwicklungsschüben – bei der Künstlichen Intelligenz, in der Biotechnologie, der Nanotechnologie, der Automatisierung, Industrie 4.0, Blockchaine, Internet der Dinge, 3D-Druck, Quantencomputer, Virtueller Realität und bioelektrischen Schnittstellen – driften wir auf eine technologische Singularität zu, deren Auswirkungen auf die Gesellschaft heute auch für erfahrene Utopisten in seinen Details nicht auszumalen sind. Aber eines scheint klar zu sein: Die Veränderungen in den nächsten Dekaden werden größer als die der letzten 300 Jahre zusammen. Wir tun gut daran, uns geistig flexibel zu halten. Der Politik wäre zu raten, dass sie alles daran setzt, die Resilienz der sozialen Absicherung ihrer Bürger zu erhöhen, um den psychischen und damit auch den sozialpolitischen Druck für die Bürger zu erleichtern, der mit diesem Veränderungsdruck einhergeht. (Mein Vorschlag: mit einem Bedingungslosen Grundeinkommen über eine Negative Einkommensteuer). Ansonsten sind Unruhen vorprogrammiert. Nichts befördert Revolutionen so sehr, wie eine ungewisse Zukunft.

Aber all das werde ich heute nicht besprechen. Heute will ich mich einem anderen Bereich zuwenden. Dem Problem, dass wir durch unsere Ernährungsgewohnheiten der Natur gerade zu viel Platz wegnehmen und deshalb die Biodiversität drastisch reduzieren. Und einer Idee, wie sich das in Zukunft ändern wird und welche Aufgaben für uns damit verbunden sind.
 

2. Probleme der Ernährung der Menschheit.

Die Ernährung der Menschheit scheint in Zukunft eine schwierige Aufgabe sein. Eine zentrale Herausforderung ist dabei, mit der wachsenden Bevölkerung Schritt zu halten, die bis 2050 voraussichtlich 9 Milliarden erreichen wird. Die Weltbevölkerung hat sich seit 1950 um mehr als 200% von 2,5 Milliarden auf 7,6 Milliarden erhöht. Dieses Wachstum wird derzeit aber nicht mehr durch hohe Geburtenraten, sondern durch die längere Lebenserwartung und die sich entwickelnden Volkswirtschaften der Welt angetrieben. Also zwei durchaus positive Effekte, die hoffentlich auch in Zukunft anhalten werden. Aber es wird die bestehenden Ernährungssysteme in vielen Teilen der Welt belasten und neue Herausforderungen für den Klimaschutz und die Anpassung an den Klimawandel mit sich bringen. Um die Weltbevölkerung zukünftig ernähren zu können, muss die landwirtschaftliche Produktion bis 2050 um 77 Prozent in den Entwicklungsländern und um 24 Prozent in Industrienationen steigen. Aber die nutzbare Fläche für die Landwirtschaft wird nicht größer, wenn wir nicht Regenwälder roden wollen. 1960 betrug die landwirtschaftliche Anbaufläche pro Kopf für jeden Erdenbürger 4.300 qm. Heute sind wir bei 2.100 qm und bis 2050 wird sie auf 1.800 qm gesunken sein.
Aber das eigentliche Problem ist gar nicht die Anzahl der Menschen. Es ist die Art und Weise, wie wir Landwirtschaft betreiben und was wir essen.

 

2.1 Fleischkonsum ist der größte Feind der Natur

Die globale Fleischindustrie und die intensive Landwirtschaft sind zu den Haupttreibern der Umweltzerstörung geworden. Der Verlust von Lebensraum und Biodiversität ist auf einem Allzeithoch. Grund ist die Umwidmung natürlicher Ökosysteme für die Futtermittelproduktion oder für Weideland.
Das Hauptproblem ist die zunehmende Monokultur, die auf Pestizide angewiesen ist. Dies führt zur Zerstörung des Bodens, was wiederum zu einer noch stärkeren Umverteilung von Naturland führt. Für die Fleischproduktion werden große Mengen fossiler Energie, Dünger und Wasser verwendet. Die Opfer sind Vögel, Säugetiere, Insekten und mikrobielle Organismen, die ihren Lebensraum verlieren. Die landwirtschaftliche Produktion von Fleisch ist für durchschnittlich 30% der vom Menschen verursachten Treibhausgasemissionen verantwortlich. (Durchschnittlich deshalb, denn je nach Studie schwanken die Angaben zwischen 18% und 52%. In jedem Fall aber ist es mehr als der Sektor des gesamten Verkehrs.)

Mittlerweile sind 66% aller tierischen Biomasse dieser Erde Schlachtvieh. 30% entfällt auf den Menschen und nur 4% der Biomasse der Fauna sind Wildtiere.

Es gibt 8 Milliarden Menschen auf der Erde. Wir töten aber 60-75 Milliarden Zuchttiere pro Jahr (wobei Fischfang nicht mit eingerechnet ist.). Das bedeutet, dass große Futtermengen angebaut werden müssen. Schätzungen zufolge werden 75%-80% der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfläche der Erde für Viehfutter verwendet. Dies ist ein riesiges Gebiet, größer als der gesamte afrikanische Kontinent! Dafür werden große Mengen an Wasser, Dünger und Pestizide verwendet. Um eine Fleischkalorie zu erhalten, muss man mindestens 10-15 Kalorien pflanzlicher Lebensmittel verwenden, wenn die Tiere sofort geschlachtet werden, sobald sie ausgewachsen sind. Schlachtet man sie später, also nicht bereits im «Teenager-Alter», dann sind es entsprechend mehr. Die Anzahl der Kalorien, die mit dieser Methode produziert werden können, beträgt aber nur 16% der weltweiten Nahrungsversorgung und das bei 80% der Fläche! Derzeit wachsen also 84% der Kalorien der menschlichen Nahrung auf 20% der Fläche. Damit ernähren wir 7,2 Milliarden Menschen, während 800 Millionen hungern. Zusammengefasst ist das nicht nur eine gigantische Tierquälerei, sondern auch eine riesige Verschwendung an Nahrungsmittel und ein sozial unverantwortliches Handeln.

Würde man die Ernten gleich für den menschlichen Verzehr verwenden und nicht den Umweg über Fleisch machen, könnte man mit der heutigen landwirtschaftlich genutzten Fläche 34 Milliarden Menschen ernähren.

Dem wird gerne entgegengehalten, dass man für Gemüse und Getreide Gülle als Dünger benötigt und dass viele Flächen, auf denen Tiere weiden, gar nicht für Ackerbau geeignet sind, weil dort nichts wächst. Aber beides stimmt nicht.

Erstens: Der Darm von Tieren ist keine magische Kammer, die dem Futter etwas hinzufügt, was vorher nicht da gewesen wäre. Alles, was als Dünger bei Tieren hinten raus kommt, kam vorher vorne als Futter rein. Es wurde nur durch die Darmbakterien umgewandelt. Ein Prozess, der in einem gesunden Boden auch durch die Biodiversität der Mikroorganismen erledigt werden kann. Biovegane Landwirtschaft funktioniert auch ohne Tierkot als Dünger.

Zweitens: In Jordanien hat man testweise Steppen und Halbwüstengebiete eingezäunt, sodass Weidevieh die spärlichen Pflanzen nicht wegfressen konnten. Binnen kürzester Zeit haben sich diese abgezäunten Gebiete in grüne Oasen verwandelt. Es ist also nicht so, dass man in solchen Gebieten Viehwirtschaft betreiben muss, weil nichts wächst, sondern es wächst nichts, weil wir dort Viehwirtschaft betreiben.

 

2.2 Energiepflanzen?

Seit kurzem bekommt die Nahrungsmittelproduktion auch noch Konkurrenz durch den Anbau von Energiepflanzen. Aus Ölpalmen, Raps und Mais lassen sich Biodiesel und Biogas scheinbar nahezu klimaneutral herstellen. Doch der großflächige Anbau von Bio-Energiepflanzen wirkt sich massiv negativ auf die Biodiversität aus. Der Anbau von Energiepflanzen hat eine negative Öko-Bilanz. Er führt unter anderem zum Verlust wertvoller Lebensräume und schadet dem Klima. Palmenplantagen und Rapsfelder zur Gewinnung von Pflanzenöl zerstören Lebensräume für Tiere und Pflanzen. Die Ausweitung des Anbaus von solchen Energiepflanzen ist für die Artenvielfalt genauso schädlich wie der Klimawandel selbst. In Deutschland besonders dramatisch ist der regionale Zuwachs an Maisäckern für die Biogasproduktion. Mais ist eine der Pestizid-intensivsten Pflanzen und benötigt energieintensiv hergestellten Kunstdünger, der an anderer Stelle fehlt.
 In den «Maiswüsten» auf den Äckern leidet die biologische Vielfalt.
Würde man die gleiche Fläche mit Freiflächenfotovoltaik bestücken, wäre der Energieertrag um das 31-fache höher. Und dabei ist der Energieaufwand für den Anbau und die Düngung von Mais noch nicht abgezogen. Jeder Hektar Anbaufläche bringt ca 16 MWh Strom, benötigt ca 200 kg Stickstoff und für einen kg Stickstoff benötigt man 8 kWh bei der Herstellung. Man muss also mindestens nochmal 2 MWh wieder abziehen. Anders gerechnet: 2020 betrug die Agrarfläche für Energiepflanzen (Mais) in Deutschland 2,8 Millionen Hektar. Denselben Energieertrag könnte man mit 90.000 ha Freiflächenfotovoltaik erzielen (Pro Hektar Fläche erzeugt eine solche Anlage jährlich ca. 500 MWh Strom)., darunter noch Gemüse züchten und 2,7 Millionen Hektar könnte man renaturieren.
Das Problem dabei ist nicht, dass wir dann zu wenig Energie hätten, weil schließlich dieselbe Energiemenge mit wesentlich weniger Aufwand erzeugt wird. Das Problem ist, dass wir dann keine Arbeit für die Menschen (in diesem Fall die Bauern) mehr haben. Energiepflanzen gelten als alternative Einnahmequelle für Bauern, welche von der Lebensmittelproduktion nicht mehr leben können. Es sind also keine Gründe der Effizienz, sondern der Arbeitsbeschaffung. → Arbeit macht die Welt kaputt!
Wenn die Anlagen der erneuerbaren Energie im Besitz von Großkonzernen sind, wird sich die Spaltung der Gesellschaft in Arm und Reich verstärken. Da es nicht gelingen wird, staatliche Eingriffe in die Besitzverhältnisse und Kapitalinvestitionen in den nötigen Größenordnungen vorzunehmen – vor allem nicht ohne unerwünschte Nebeneffekte – wird es nötig werden, durch Kapitalsteuern und ein bedingungsloses Grundeinkommen (eventuell als negative Einkommensteuer zusammengefasst) die Kapitalakkumulation zu vermeiden und den technologischen Wohlstand einer ökologisch nachhaltigen Wirtschaft allgemein zugänglich zu machen.

Aber kommen wir zurück zur Ernährungsfrage:

 

2.3 Die Zukunft ist vegan

Die Zukunft ist vegan, daran besteht kein Zweifel. Die Zahl der Veganer ist in den letzten Jahren weltweit gestiegen. Einige große Konzerne stellen auf umweltfreundliche pflanzliche Lebensmittel um. Dies liegt daran, dass sich immer mehr Menschen bewusst sind, was sie ihrem Körper zuführen und wie sich dies auf die Umwelt auswirkt.
Fleisch zu essen ist eines der umweltschädlichsten Dinge, die wir täglich tun. Die Herstellung von Fleisch erfordert enorme Ressourcen und hat einen großen Einfluss auf die Treibhausgasemissionen. Die Fleischproduktionsindustrie ist weltweit die Hauptursache für die Entwaldung. Es führt auch zu massiven Methanemissionen, die einen erheblichen Beitrag zum Treibhauseffekt leisten. Immer mehr Menschen entscheiden sich aus ethischen Gründen, aber auch aus ökologischen Gründen für einen veganen Lebensstil. Wenn wir überleben wollen, bleibt uns gar keine andere Wahl, als auf vegane Ernährung umzusteigen.
Aber es gibt auch immer mehr vegane Alternativen zum Fleischkonsum. Diese Alternativen sind nicht nur gesünder, sondern auch umweltfreundlich. Von Burgern bis Speck ist alles dabei, was aus Soja, Weizengluten oder Pilzen hergestellt werden kann. In Chile hat sich ein Start-up etabliert (NotCo), das Künstliche Intelligenz nutzt, um tierische Produkte auf pflanzlicher Basis nahezu perfekt zu kopieren. Milch wurde schon perfektioniert und benötigt zur Herstellung 74% weniger Energie, 92% weniger Wasser und 74% weniger Treibhausgas Emissionen als Milch aus Kühen.
Wer trotzdem nicht auf Fleisch verzichten will, für den wird in Zukunft Invitrofleisch gezüchtet. Eine neue Anlage in der Bay Area von San Francisco produziert heute schon im großen Stil Fleisch aus dem Labor, das erstaunliche 200.000 kg pro Jahr erzeugen kann. Die Fabrik hat eine Fläche von 5.800 Quadratmetern und wird von einer Tochterfirma des Lebensmitteltechnologieunternehmes «Upside Foods» aus Berkeley betrieben. Die Industrie für im Labor gezüchtetes Fleisch steht erst am Anfang, und überall auf der Welt werden neue Anlagen eröffnet. Die Vorteile sind greifbar: Die Beendigung unserer Abhängigkeit von der Viehzucht könnte erhebliche Auswirkungen auf den Ausstoß von Treibhausgasen haben - und uns gleichzeitig den ethisch einwandfreien Genuss eines saftigen Burgers bewahren, ohne Tierleid.

 

2.4 Vertikalfarmen

Aber nicht nur für Fleisch gibt es Alternativen. Auch für Gemüse, Salte, Kräuter und Wurzeln bietet die Technologie Verbesserungen mit weniger Platzbedarf, mehr Ertrag: Vertical Farming! Das ist eine Art der Landwirtschaft, bei der die Pflanzen in vertikal gestapelten Schichten angebaut werden. Diese Betriebe benötigen deutlich weniger Platz als die traditionelle Landwirtschaft und erzielen höhere Erträge. Sie können dort aufgebaut werden, wo die Lebensmittel auch verbraucht werden. Auch die sonstigen Vorteile können sich sehen lassen:

  • Es werden weniger Ressourcen benötigt, da keine Kühlung und nur ein kurzer Transportweg erforderlich sind. Auch beim Transport gehen weniger Lebensmittel verloren, was auch der Umwelt zugutekommt.
  • Durch den mehrstöckigen Anbau können kleine Flächen viele Menschen versorgen.
  • Da das Wasser im Kreislaufsystem des Vertical Farmings nicht versickert oder verdunstet, ist der Wasserverbrauch geringer als auf dem Feld.
  • Da Vertical Farms nicht dem Wechsel der Jahreszeiten ausgesetzt sind, sind die Erträge deutlich höher und sowohl saison- als auch regionunabhängig.
  • Die Pflanzen wachsen in einer kontrollierten Umgebung und sind unabhängig von klimatischen Bedingungen oder anderen Umwelteinflüssen. Das ist insbesondere mit Blick auf den Klimawandel von Vorteil, da extreme Wetterereignisse immer häufiger werden.
  • Durch die kontrollierte Umgebung herrschen bereits gute Wachstumsbedingungen, weshalb weniger Pestizide nötig sind.
  • Exotisches Obst und Gemüse regional verfügbar: In den regulierbaren Gewächshäusern können auch exotische Pflanzen angebaut werden.
  • Computergesteuerte Umgebungsbedingungen können die Pflanzen gezielt beeinflussen und ZB durch besondere Lichtverhältnisse in ihrem Geschmack verändern.
  • Indem Flächen effizienter genutzt werden, können Äcker in ihren Naturzustand rückgeführt werden. Das schont Ressourcen.
  • Der von den Pflanzen produzierte Sauerstoff kann die Luft in Ballungsräumen aufwerten.
  • Im Vergleich zur Feldbewirtschaftung sind Arbeiter*innen beim Vertical Farming weder Pestiziden noch anderen Gesundheitsrisiken ausgesetzt, die häufig mit dem Ackerbau verbunden sind.
  • Geringe Personalkosten: Fast alle Prozesse finden automatisiert statt.

Einen Nachteil scheinen Vertikalfarmen zu haben. Dadurch, dass sie statt mit Sonnenlicht mit LED-Licht arbeiten, haben sie einen höheren Energieverbrauch. Aber stimmt das wirklich? Ohne billiges Erdöl können wir unser globales Lebensmittelnetzwerk nicht am Laufen halten. Die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen der traditionellen Landwirtschaft ist enorm. Wir stecken etwa fünfmal so viel Energie in den Betrieb der industriellen Landwirtschaft, als wir an Kalorien über unsere Nahrung daraus zurückerhalten. Vertikalfarmen können mit Solaranlagen betrieben werden, die am Gebäude selbst oder unmittelbar daneben in Agrovoltaikanlagen montiert sind. Aber auch entstehende organische Abfälle können in einer nahegelegenen Biogasanlage direkt der Stromerzeugung dienen und die Reste werden umgewandelt und als Dünger in den Kreislauf zurückgeführt.

 

2.5 Bioreaktoren

Bleiben aber immer noch die großen Eiweißlieferanten wie Getreide. Müssen wir trotzdem in großem Stil Weizen, Gerste, Roggen, Kartoffeln und Soja anbauen?
Eine Firma aus Finnland («Solar Food») hat auch dazu eine Idee: Über Solaranlagen wird durch Elektrolyse Wasserstoff gewonnen und mit Luft vermischt in Wassertanks geleitet, in denen Bakterien – ähnlich der Hefe zum Bierbrauen – aus CO2 und Wasserstoff Proteine produzieren. Nach dem Fermentationsprozess kann die Firma aus einer immer dicker werdenden Flüssigkeit einen Brei abschöpfen, und der wird dann zu einem Pulver getrocknet. Das Ergebnis ist «Solein», ein Proteinpulver wie Mehl, das als Grundlage für Teigwaren, aber auch als Fleischersatz dienen kann. Solein besteht zu über 50 Prozent aus Eiweiß. 20 bis 25 Prozent sind Kohlenhydrat. Außerdem enthält das Nahrungsmittel noch 5 bis 10 Prozent Fett. Der Vorteil von so produziertem Mehl liegt auf der Hand: Es benötigt weder Ackerland noch Bewässerung und ist nicht von klimatischen Bedingungen abhängig.

 

2.6 80% der Agrarflächen werden frei

Mit Laborfleisch, Vertikalfarmen und Solein sind wir in unserer Nahrungsmittelproduktion so gut wie unabhängig von allen äußeren Bedingungen. Vertikalfarmen verbrauchen nur 1/50 der Landfläche von Gemüsegärten. Bioreaktoren und Fleischlabore haben so gut wie keinen Flächenverbrauch.
Werden damit alle Agrarflächen frei für eine Renaturierung? Sicherlich nicht. Es wird weiterhin Agrovoltaik mit Gemüseanbau geben, biovegane Landwirtschaft und Permakultur, möglicherweise auch in Kombination mit «Gnadenhöfen», welche weiter Viehzucht zum Erhalt der alten Zuchttierrassen betreiben werden, aber ohne Schlachthöfe. Gerade wenn andere Disruptionen die Gesellschaft so verändern, dass wir ein bedingungsloses Grundeinkommen einführen können, befreit es die Menschen in ihrem Tun von der Notwendigkeit des ökonomischen Erfolgs und sie werden sich stärker ihren ethischen Interessen zuwenden können. Möglicherweise werden dann auch ökologische und nicht mehr nur ökonomische Wertschöpfungen finanziell honoriert. Aber auch Ölpflanzen (Raps, Soja), Faserpflanzen (Hanf, Flachs) und Bäume für Holz werden wir noch eine Zeit lang auf Freiflächen kultivieren müssen, bis auch sie durch Bioreaktoren verfügbar werden.
Womit aber zu rechnen ist, ist ein freiwerden von bis zu 80% der heutigen Agrarflächen. Was tun wir damit? Sollen wir sie einfach brach liegen lassen? Das Problem ist, dass wir der Ökosphäre tiefe Wunden geschlagen haben und diese gesundpflegen sollten. Das liegt ebenso in unserer Verantwortung.

 

3. Wie renaturieren wir die frei werdenden Flächen?

Was also sollten wir mit diesen Flächen tun und vor allem, was können wir bereits heute als Vorbereitung auf diese Zeit tun?

 

3.1 Blühstreifen und Bauminseln als falscher Weg

Seit das Insektensterben in aller Munde ist, werden Blühstreifen und Blumenaussaaten auf Verkehrsinseln zu einem Modetrend. Meist aber werden Saatmischungen verwendet, welche den heimischen Insekten wenig nützen. Die meisten Blumen kommen aus Asien, Afrika oder Amerika, sehen zwar schön aus, helfen aber nicht der mitteleuropäischen Artenvielfalt.
Wie sieht es aber aus, wenn man auf heimisches Saatgut achtet? Leider kaum besser. Es sind eher Insektenfallen, als dass es Insektenförderung wäre. Und das aus verschiedensten Gründen.

  • Blühstreifen zwischen Feld und Straße locken Insekten in Straßennähe. Autos sind aber mit eine der größten Insektenvernichter.
  • Blühstreifen sind nur wenige Meter breit und daher nie weit vom Feld entfernt, welches meist mit Insektenvernichtungsmittel behandelt wird.
  • Blühstreifen müssen – um staatlich gefördert zu werden (FAKT E 2.1 und E 2.2) – vor Beginn des nächsten Frühjahrs entfernt, gemulcht oder im Boden eingearbeitet werden. Selbst wenn tatsächlich insektenfreundliche Blühpflanzen ausgesät waren, wird damit der gesamte daran lebende Tierbestand getötet. Denn viele Insekten überwintern als Ei, Larve oder Puppe in oder an Pflanzenstängeln. Tiere werden durch die Blühstreifen angelockt und der gesamte Nachwuchs für das nächste Jahr vernichtet. Das ist keine Hilfe, sondern zu den Pestiziden eine zusätzliche Massenvernichtung.

Bauminseln in Felder sind nur wenig besser geeignet, die Biodiversität zu erhalten. Auch sie sind zu nahe an der industriellen Landwirtschaft.

 

3.2 Ausgleichsflächen

«Der Verursacher ist verpflichtet, unvermeidbare Beeinträchtigungen durch Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschaftspflege auszugleichen (Ausgleichsmaßnahmen) oder zu ersetzen (Ersatzmaßnahmen). ...»

Wann immer durch eine Baumaßnahme an einer Stelle Natur verloren geht, muss dies an anderer Stelle ausgeglichen werden. Für jeden Quadratmeter Fläche, der versiegelt wird, muss andernorts Ausgleich geschaffen werden, so steht es im Bundesnaturschutzgesetz. Auf Ausgleichs- und Ersatzflächen müssen demnach Maßnahmen durchgeführt werden, welche die Flächen ökologisch aufwerten. Das ist jedoch sehr vage formuliert, wodurch eine «ökologische Auwertung» bereits definiert werden kann, wenn ein Acker in eine Baum-Monokulturplantage umgewandelt wird, um später wieder Holz zu ernten. Auch Blühstreifen können als Ausgleichsflächen angerechnet werden. Dies alles ist aber darauf ausgerichtet, dass die Flächen immer weniger werden und deshalb ökologisch bewahrt werden müssen. In Zukunft werden wir aber Flächen übrig haben, die zerstört wurden und renaturiert werden sollten. Sie einfach sich selbst zu überlassen wäre zwar eine Möglichkeit, aber erstens würde es sehr lange dauern, bis sich ein funktionierendes Ökosystem aufgebaut hat, das eine entsprechende Biodiversität aufweist, um bei der Heilung der Natur zu helfen, und zweitens wäre es ein ästhetischer Rückschritt, wenn wir unsere Kulturlandschaft in Steppen verwandeln würden. Deshalb mein Vorschlag für Ökoparks.

 

4. Ökologisches Kunstprojekt: Ökoparks

Wir sollten nicht nur als Ökologen, sondern auch als Künstler an die Renaturierung dieser befreiten Naturflächen herangehen. Dabei sollte die Zielsetzung sein, dass regionale, aber auch den sich verändernden Klima angepasste Pflanzen zum Einsatz kommen, dass die Biodiversität eine größtmögliche Vielfalt aufweist und dass das ästhetische Empfinden der Menschen angesprochen und die lokale Bevölkerung eingebunden wird.

 

4.1 Grenzflächen haben die dreifache Biodiversität

Natürlich könnte man einfach so viele Bäume wie möglich pflanzen. Das wird bei vielen Aufforstungsprojekten auch gemacht. Oft entstehen dabei monokulturelle Stangenforste. Manchmal aber auch gute Mischwälder. Je nach Projekt und je nach Projektleitung. Aber wenn man die Biodiversität in den Fokus rückt, ergeben sich andere Prioritäten. Jedes Ökosystem hat seine Bewohner. Der Wald, die Wiese, der See, das Moor ... Aber die größte Vielfalt enthalten die Grenzflächen.
Nehmen wir beispielhaft den Waldrand: Jener Bereich, in dem der Wald in eine Wiese übergeht, ist ein eigenes Ökosystem. In ihm leben die pflanzlichen und tiereischen Waldbewohner ebenso wie die Wiesenbewohner. Aber als drittes finden dort auch die Waldrandbewohner ihr Zuhause. Grenzflächen haben die dreifache Biodiversität. Ökologisch attraktive Waldränder weisen einen stufigen, strukturierten Aufbau auf. Dabei gibt es den Waldmantel bestehend aus Randbäumen des Waldbestandes und Totholz, den Strauchgürtel der neben Sträuchern auch Jungbäume enthält und den Krautsaum bestehend aus Gräsern, Binsen und Wildblumen. Insgesamt hat der Waldrand im günstigsten Fall eine Breite von 15 Metern. 15 Meter mit extrem hoher Biodiversität.
Ein gesunder, naturbelassener Waldrand bietet vielen Tieren und Pflanzen einen idealen Lebensraum. Die sich ändernde Umwelt, einschließlich Licht, Temperatur und Boden, schafft ein hohes Maß an Biodiversität in einer offenen Umgebung. Pflanzen, die viel Licht brauchen und im Wald nicht gedeihen können, wachsen eher am Waldrand. In dieser Umgebung gedeihen Wildbienen, Ameisen, wärmeliebende Eidechsen und Schlangen. Waldbewohner sind nicht die einzigen Schädlingsjäger, die diesen Ort lieben. Viele Fledermäuse jagen hier auch gerne nach Insekten. Am Waldrand nisten und brüten die unterschiedlichsten Vogelarten, während Wild darin Unterschlupf und Platz zur ungestörten Nahrungsaufnahme findet.
Abgestufte Waldränder erfüllen auch eine wichtige Aufgabe, indem sie starke Winde nach oben ablenken und etwas Luft durchlassen. Dadurch wird verhindert, dass sich die Luftmassen an stauen, wie an den Wäldern, deren Ränder vom Menschen aus ökonomischen Gründen linear und abrupt enden. Denn dies bewirkt, dass sich heftige Turbulenzen welche die Ursache für Windwurf und Bruch sind.
Ähnliche wichtige Aufgaben mit dem Vorteil hoher Biodiversität erfüllen auch andere Grenzflächen. Es ist also von Vorteil, die Grenzflächen zu vermehren.

 

4.2 Fraktale Bilder als Grundlagen für Anpflanzungen von heimischen Gräsern, Büschen und Bäumen

Die größten Grenzflächen entstehen mathematisch durch Fraktale. Es wäre deshalb hilfreich, Aufforstungen als solche Fraktale anzulegen. Nebenbei erscheinen solche mathematischen Strukturen auch noch höchst ästhetisch.

Dabei sollten in den Randbereichen auch Schotterbereiche und/oder Steinhaufen eingerichtet werden, was für Eidechsen und Schlangen ein wichtiger Bereich ist. In der Anfangsphase kann eine solche Bepflanzung auch als Erholungsgebiet für Menschen dienen. Allerdings sollten die danach folgenden weiteren Eingriffe so gering wie möglich gehalten werden, sodass die Neuanpflanzung eine Chance auf Verwilderung hat. Denn  anfänglich ist das noch kein gewachsener Wald. Das Bodenleben muss sich erst einstellen. In jedem naturnahen Wald gibt es Pilzgeflechte im Boden, welche das Ökosystem erst zu einem holistischen Organismus machen. Das braucht Zeit und muss sich erst einstellen. Danach aber sollte es im Idealfall ein auf sich selbst gestelltes Ökosystem für Pflanzen und Tiere werden.

 

4.3 Zukunftsvision: Vernetzung der Inseln

Da jedes Aufforstungsprojekt, das in Form von fraktaler Anpflanzung regional begrenzt ist, die Flächen zur Renaturierung aber in Zukunft mehr werden, könnten diese Flächen in Zukunft zusammenwachsen. Dazu können langfristig auch Ökobrücken über Straßen ins Auge gefasst werden, wie es bei manchen Autobahnen bereits eingeplant wird. Dies ist auch wichtig für den Genaustausch von Wildtieren und dient damit ebenso der Biodiversität. Wenn wir 80% der heutigen Agrarflächen langfristig wieder renaturieren wollen, um damit das 6. Massenaussterben zu beenden, dann ist es wichtig, dass die Ökosphäre wieder zusammenwächst.

 

5. Der Weg vom IST- zum SOLL-Zustand

Mir ist klar, dass das alles sehr utopisch klingt in einer Zeit, in der viele glauben, dass wir nicht genügend Landfläche haben werden, um all die Menschen zu ernähren, die es Mitte dieses Jahrhunderts auf diesem Planeten geben wird. Aber die Technologie für eine weltweite Disruption der Nahrungsmittelindustrie wird bereits heute entwickelt und ist teilweise bereits da. Derzeit sind die Kosten noch zu hoch, um ökonomisch konkurrenzfähig zu sein, aber das wird sich innerhalb der nächste 5-10 Jahre ändern und danach geht es sehr schnell. Noch vor 2030 wird sich diese Disruption ökonomisch durchgesetzt haben. Deshalb sollten wir uns bereits jetzt Gedanken machen, wie wir mit diesen freiwerdenden Flächen ökologisch sinnvoll umgehen wollen.
Was ist der nächste Schritt, um diese Veränderungen in Gang zu bringen? Wir brauchen Initiativen, die sich dieser Aufgabe widmen. Es müssen Gruppen von unterschiedlichsten Menschen zusammenfinden. Landwirte und Gemüsegärtner, Energieingenieure und Techniker, aber auch Rechtsanwälte und Politiker. Zudem natürlich Künstler, Landschaftsgärtner und Ökologen, Baumschulen und Gastronomen und – last but not least – natürlich Investoren.
Wenn irgendwo ein Landwirt aufgibt, sollte diese Gruppe bereitstehen, um das Land zu kaufen, bevor es von landwirtschaftlichen Großkonzernen übernommen wird. Der Hof sollte zur Vertikalfarm umgebaut werden, man sollte Bioreaktoren ansiedeln und eventuell eine Gastwirtschaft eröffnen, in der diese Produkte verarbeitet und angeboten werden. Man könnte ein Informationszentrum eröffnen, welches die Besucher über dieses Projekt informiert. Das Land sollte mit Agrovoltaik und darunter liegenden Gemüsegärten bestückt werden, so dass in etwa so viel Nahrung produziert werden kann, wie der Hof vorher in konventioneller Landwirtschaft erzeugte. Der Rest der Ackerflächen wird dann in einen Ökopark umgewandelt, mit Parkplätzen am Rand, sodass die Besucher des Museums und der Gaststätte – eventuell auch des Hofladens – in den Ökoparks spazieren gehen können, solange sie noch nicht zu verwildert sind.
Dabei sollte die Rechtsanwälte jede Möglichkeit prüfen, wie man bestehende Gesetze, wie die Vorschrift für Ausgleichsflächen, dazu nutzen kann, das Projekt mit zu finanzieren, und Politiker sollten in den Regionalverwaltungen die Weichen für die Realisierung in den einzelnen Regionen stellen.
Ich bin selbst kein Landschaftsgärtner, kein Biologe, kein Ökologe und auch kein Bauer, ich bin Künstler und Philosoph. Wahrscheinlich sind in diesem Konzept sehr viele Fehleinschätzungen enthalten, nicht, was die Zukunft der Ernährung betrifft, aber was die Möglichkeiten zur Umsetzung der Ökoparks. Das ist auch nur eine erste Idee, die vielleicht als Keim dient, der in Zukunft zu einer neuen ökologischen Wende beiträgt.

 

Gerhard Höberth, Wasserburg, November 2021